5. Spieltag: FCO - VFL  Birkenau 1:2 (1:0)

 

Zweijährige Heimserie des FCO endet 

 

Nicht viel hat gefehlt, dann hätte der FC Ober-Abtsteinach beim Bierfest am Sportplatz den Ausbau der eindrucksvollen Heimserie feiern können. Doch in der 90. Minute schlugen die Gäste des VfL Birkenau doch noch einmal erbarmungslos zu und erzielten den Treffer zum 2:1-Auswärtssieg, womit sie der seit Oktober 2016 währenden Heimserie der Hardbergkicker ein Ende setzten. Die Festung ist gefallen - ausgerechnet zum Bierfest.

Genau dies wussten die Gäste zu nutzen, schließlich eignete sich der Rahmen ideal, um zu feiern. „Wir feiern hier noch ein bisschen. Das hat sich die Mannschaft auch verdient“, zeigte sich VfL-Spielertrainer Philipp Weißmüller nach dem Schlusspfiff mit der Darbietung seiner Truppe sehr zufrieden. „Das war ein schweres Auswärtsspiel, in dem wir in Rückstand gelegen haben. Dass wir es dann noch geschafft haben, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen, sagt alles über die tolle Moral, die in dieser Mannschaft steckt.“

Für die Birkenauer ist die Tatsache, dass sie es waren, die die FCO-Heimserie beenden konnten, allerdings nichts Besonderes. „Dafür können wir uns nichts kaufen“, merkte Weißmüller nüchtern an, ist sich aber der Bedeutung dieses „Dreiers“ bewusst: „Wir haben ähnliche Ziele wie der FCO, denn wir wollen beide die Klasse halten. Das macht diesen Dreier wichtig.“

FCO-Sprecher Michael Döringer hätte sich zwar gewünscht, dass die Serie noch ein Weilchen hält, allein der Umstand, dass das Hardberg-Bollwerk aber nun geknackt wurde, treibt ihn nicht in die Verzweiflung: „Das passt schon. Uns war schließlich allen klar, dass irgendwann der Tag kommen wird, an dem wir auch wieder zu Hause verlieren werden.“ Insgesamt war der Sieg für die Gäste auch in Ordnung, wie Döringer verdeutlichte: „Die Birkenauer waren insgesamt besser und kamen öfter vors Tor, deshalb ist das Ergebnis insgesamt auch gerechtfertigt.“

Den besseren Start hatten allerdings die Platzherren. Thomas Baucsek war es, der in der 38. Minute bei einem Freistoß genau Maß nahm und den Ball aus 20 Metern Torentfernung im linken oberen Eck unterbrachte. Zwar hatten beide Teams ihre Gelegenheiten, doch richtig zwingend wurde es nur relativ selten. Die beste Gelegenheit für die Gäste vergab bereits nach fünf Minuten Kapucu, der aus acht Metern an FCO-Schlussmann Palkowski scheiterte.

Nach der Pause verschoben sich die Spielanteile mehr zugunsten des VfL, was in der 66. Minute folgerichtig zum Ausgleich führte. Nach einem Eckball war es Spielertrainer Weißmüller, der in einem Gewühl den besten Überblick behielt und den Ball zum 1:1 über die Linie stocherte. Als sich schon alles auf ein Unentschieden eingestellt hatte, kam der Auftritt des eingewechselten Dominic Hannewald, der aus 16 Metern abzog und den Ball im FCO-Tor versenkte, wobei ein Mitspieler genau im richtigen Augenblick hochsprang und den Weg für den Ball so freigab. 

 

FC Ober-Abtsteinach: 

Palkowski - Fading, Speicher (62. Hintenlang), Baucsek, Spreng, Kirschenlohr, Rixecker, Erak (85. Selzer), Bischof, Beisel, Walz

 

VfL Birkenau: 

Kahlenberg - Halblaub (46. Kohl), Weißmüller, Sevim (46. Hannewald), Zink, Hick, Ferrarese, Steffan, Kapucu, Kneißl, Randoll

 

Tore: 1:0 Baucsek (38.), 1:1 Weißmüller (66.), 1:2 Hannewald (90.)

 

Schiedsrichter: Ayhan (Lützelbach)

 

Zuschauer: 500

4. Spieltag: FCO - SV Fürth 3:3 (0:2)

 

Festung am Hardberg wackelt, fällt aber nicht 

 

Die Festung hat gewackelt, doch sie steht weiterhin. Mit einem bemerkenswerten Kraftakt hat sich der FC Ober-Abtsteinach im Spiel gegen den SV Fürth noch ein 3:3 erkämpft und hält somit die eindrucksvolle Heimserie, nun bereits zwei Jahre lang ohne Niederlage zu sein, weiterhin aufrecht. Umso beachtlicher wird das Ganze, wenn berücksichtigt wird, dass die Gäste aus dem Weschnitztal am Hardberg bereits mit 3:0 in Führung lagen.

Von daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass Fürths Trainer Ludwig Brenner nach Spielende alles andere als entzückt davon war, nur mit einem Punkt die Heimreise antreten zu müssen. „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, es war wahrscheinlich sogar die beste erste Hälfte der bisherigen Saison. Doch als Ober-Abtsteinach viel investiert und alles nach vorn geworfen hat, da haben wir zu viele Fehler gemacht“, bemängelte der Fürther Coach. Konkret stand seine Mannschaft in dieser Phase zu tief, kam nicht mehr in die Zweikämpfe und leistete sich Missverständnisse in der Defensivarbeit, was den Überwäldern in ihrem Vorhaben entgegenkam. Hinzu kam, dass die Grün-Weißen die sich ihnen bietenden Konterchancen ungenutzt verstreichen ließen.

FCO-Sprecher Michael Döringer war freilich froh, dass es den Schützlingen von Trainer Frank Mucha tatsächlich noch gelang, den Ausgleich zu erzielen: „Die ers4e Halbzeit ging klar an die Fürther, doch nach der Pause haben wir über den Kampf zum Spiel gefunden, haben eine tolle Moral bewiesen und am Ende durchaus auch verdient noch den Ausgleich erzielt.“ SV-Torwart Kim Wolf fand es gar nicht lustig, noch den Ausgleich gefangen zu haben und ließ seinen Frust mit einigen Meckereien ab, was er in der Nachspielzeit von Schiedsrichter Ziya Öksüz (Weiterstadt) mit der Gelb-Roten Karte quittiert bekam.

In der 24. Minute brachte Chris Otsato die Gäste nach einem schönen Querpass von Chatzigiannakis in Front. Armend Ramadani nutzte in der 32. Minute eine Vorarbeit von Hodroj zum 0:2 aus acht Metern Torentfernung. Vassilis Chatzigiannakis war nach einem langen Ball in die Spitze zur Stelle und erhöhte aus 14 Metern auf 0:3 (66.).

Philipp Kirschenlohr verkürzte nach einem Zuspiel von Hilman aus spitzem Winkel (76.). Robin Beisel ließ nach einer Flanke von Kirschenlohr, die er aus sieben Metern verwertete, noch mal Hoffnung aufkeimen (81.). Diese wurde schließlich in der letzten Spielminute erfüllt, als Florian Rixecker einen Querpass von Baucsek aus 18 Metern zum Ausgleich verwertete. 

 

FC Ober-Abtsteinach: 

Palkowski - Fading, Speicher, Baucsek, Kirschenlohr, Selzer, Rixecker, Hintenlang (59. Hilman), Spreng, Beisel, Walz

 

SV Fürth: 

Wolf - Zingle, Chatzigiannakis, Adam, Ramadani, Schacht, Cermjani, Sielmann, M. Hodroj, Otsato (77. Ataman), P. Klein. Außerdem eingewechselt: Appelt (90.+4). 

 

Tore: 

0:1 Otsato (24.), 0:2 Ramadani (32.), 0:3 Chatzigiannakis (66.), 1:3 Kirschenlohr (76.), 2:3 Beisel (81.), 3:3 Rixecker (90.). 

 

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Wolf (90.+4) nach Reklamieren

 

Schiedsrichter: Öksüz (Weiterstadt)

 

Zuschauer: 200

3. Spieltag: Olympia Lorsch - FCO 3:1 (0:1)

2. Spieltag: FCO - Anatolia Birkenau 3:1 (0:1)

 

FCO gewinnt Heimdebüt in der Kreisoberliga

 

Der FC Ober-Abtsteinach hat im zweiten Spiel seinen ersten Saisonsieg in der Fußball-Kreisoberliga gefeiert und bleibt zu Hause eine Macht. Mit 3:1 schlug der Aufsteiger den Nachbarn von Anatolia Birkenau und steht nach der 0:6-Auftaktniederlage bei der FSG Riedrode mit drei Punkten auf dem neunten Rang. „In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan, doch nachdem wir in der Pause einige Umstellungen vorgenommen haben, hat die Mannschaft die Partie in den Griff bekommen und so war der Erfolg am Ende dann auch verdient“, brachte FCO-Sprecher Döringer die Begegnung auf den Punkt.

In der ersten Hälfte hatte jedoch die Anatolia mehr vom Spiel. „Die Gäste sind immer wieder gefährlich in unseren Strafraum eingedrungen“, berichtete Döringer. Schon in der 13. Minute legte die Anatolia dann auch die Führung vor, als Musar Sarr aus dem Gewühl heraus den Ball zum 1:0 über die Ober-Abtsteinacher Linie bugsierte. Die Birkenauer blieben auch danach am Drücker, konnten ihre weiteren Möglichkeiten bis zum Pausenpfiff aber nicht nutzen.

FCO-Trainer Frank Mucha reagierte in der Halbzeit und gab damit die richtigen Impulse, um die Partie drehen zu können. Die Gastgeber bekamen nun mehr und mehr Oberwasser, was auch durch den schnellen Ausgleich begünstigt wurde. Drei Minuten nach Wiederbeginn brachte Tolga Erak einen Freistoß vors Anatolia-Tor, Tim Speicher war zur Stelle und köpfte zum 1:1 ein. Nun war Ober-Abtsteinach hellwach und erspielte sich eine ganze Reihe guter Gelegenheiten. So zielte Erak zunächst nach Flanke von Florian Rixecker aus zehn Metern am Tor vorbei, vier Minuten später wurde sein Kopfball die Beute von Anatolia-Keeper Kpatcha Bawena. Nach einer Stunde lenkte Bawena einen Kopfball von Thomas Baucsek an die Latte. In der 69. Minute dann die herbeigesehnte Führung, als Veselin Georgiev einen langen Einwurf von Tim Walz zum 2:1 einköpfte. Philipp Kirschenlohr machte zehn Minuten vor dem Ende den Deckel drauf. Nachdem sich Jens Hilman auf der Außenbahn durchgesetzt hatte, verwertete er dessen Rückpass aus 13 Metern zum 3:1. 

 

FC Ober-Abtsteinach:

Palkowski, Speicher, Baucsek, Kirschenlohr, Rixecker (74. Hilman), Nerabi, Georgiev, Erak, Bischof (70. Spreng), Hintenlang (83. Fading), Walz

 

Anatolia Birkenau: 

Bawena, Kanyi, Comma, Gassa, Ceesay, Panneh (67. Jafuneh, 92. Sonko), Sarr, Saine, Susso, Yücel, Barry. 

 

Tore: 0:1 Sarr (13.), 1:1 Speicher (48.), 2:1 Georgiev (69.), 3:1 Kirschenlohr (80.)

 

Schiedsrichter: Rübel (Groß-Überau)

 

Zuschauer: 200

1. Spieltag: FSG Riedrode - FCO 6:0 (3:0)

 

FCO kommt bei der FSG Rierode unter die Räder

 

Die neu gebildete FSG Riedrode hat die ihr zugesprochene Favoritenstellung in der Fußball-Kreisoberliga beim Saisonauftakt eindrucksvoll unterstrichen. Gegen den Aufsteiger vom FC Ober-Abtsteinach gewann die Ried-Elf klar mit 6:0 Toren. „Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient, er hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn wir unsere Chancen noch konsequenter genutzt hätten“, erklärte FSG-Sprecher Wilfried Kungl.

Die Gastgeber waren von Beginn an überlegen und brachten dies auch schnell durch Tore zum Ausdruck. So stand es nach einer halben Stunde schon 3:0 für die FSG nach Treffern von Marc Kress (20./29.) und Marcel Daniel (26.). Nach dem Wechsel erhöhten erneut Daniel (50.) und Andre Moos (60.) auf 5:0, ehe durch ein Eigentor der Ober-Abtsteinacher das halbe Dutzend voll war (81.).

Keine nennenswerte Torchance

„Wir hatten die Partie jederzeit im Griff“, berichtete Kungl, der vom ersten Auftritt des Aufsteigers aus dem A-Liga enttäuscht war: „Die Gäste waren spielerisch und läuferisch etwas überfordert. So konnten wir es uns erlauben, nach einer Stunde etwas das Tempo herauszunehmen und es gerade angesichts der Temperaturen einen Gang langsamer angehen zu lassen, ohne dass der Gegner zu nennenswerten Tormöglichkeiten gekommen wäre.“ So hatte er für den FCO gerade einmal einen gefährlichen Schuss von Veselin Georgiev notiert, den FSG-Torhüter Christian Knecht partierte. 

 

FSG Riedrode: 

Knecht, Heiderich, Theodorov, Schwaier, Kress, Moos (66. Kratz), Basyouni (70. Neeb), Quendrim (74. Kohl), Julian Ille, Jonas Ille, Daniel. 

 

FC Ober-Abtsteinach: 

Palkowski, Fading, Speicher, Baucsek, Heldmann (66. Selzer), Kirschenlohr, Nerabi, Erak (78. Hintenlang), Spreng, Walz (46. Georgiev), Hilman

 

Tore: 

1:0 Kress (20.), 2:0 Daniel (26.), 3:0 Kress (29.), 4:0 Daniel (50.), 5:0 Moos (60.), 6:0 Eigentor (81.)

 

Schiedsrichter: Canel (Niedernhausen)

 

Zuschauer: 130

 

Aktuelle Ergebnisse:

Sonntag, 16. September:

FCO II - TSV Auerbach II 0:3

FCO - KSG Mitlechtern 3:3

 

Nächsten Spiele:

Sonntag, 23. September:

- FCO II (13:15 Uhr)

TSV Auerbach - FCO  (15:15 Uhr)

Spielpläne 2018 / 2019:

- 1, Mannschaft

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